Meine Haltung & Werte

Wie ich Menschen begegne und wie ich als Mediatorin arbeite, lässt sich für mich nicht vollständig voneinander trennen. Werte wie Verbundenheit, Authentizität und Empathie prägen mich persönlich und fließen auch in meine Arbeit ein. Gleichzeitig verlangt meine Rolle als Mediatorin ein klares professionelles Rollenverständnis.

 

Diese Verbindung aus persönlicher Haltung und professioneller Verantwortung bildet die Grundlage meiner Arbeit.

Was mich prägt

Verbundenheit bedeutet für mich nicht zwangsläufig Nähe. Ich kann mich mit einem Menschen verbinden, indem ich versuche zu verstehen, was ihn bewegt und was für ihn wichtig ist – auch wenn seine Sichtweise nicht meine eigene ist.

 

Authentizität bedeutet für mich, echt zu sein und mich nicht hinter einer Rolle zu verstecken. Dazu gehört auch, Dinge anzusprechen, die ich wahrnehme – gerade dann, wenn sie schwierig oder unangenehm sind. Dabei bleibt es meine Wahrnehmung, die ich zur Klärung in den Raum stelle.

 

Empathie bedeutet für mich mitzufühlen, ohne mitzuleiden. Ich kann mich auf die Gefühlswelt eines anderen Menschen einlassen und mir vorstellen, wie sich eine Situation für ihn anfühlt – auch wenn ich selbst sie anders erleben würde. Dabei kann ich seine Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen, ohne sie zu meinen eigenen zu machen.

Meine Haltung als Mediatorin

Allparteilichkeit bedeutet für mich, keinen der Beteiligten zu bevorzugen. Menschen brauchen im Gespräch Unterschiedliches, deshalb muss Unterstützung für mich nicht für alle gleich aussehen. Ich versuche, mich auf die jeweilige Person und ihre Perspektive einzulassen – unabhängig davon, wen oder welche Sichtweise ich persönlich leichter nachvollziehen kann.

 

Welche Lösung am Ende einer Mediation steht, ist nicht meine Entscheidung. Entscheidend ist für mich, dass das Ergebnis für die Beteiligten passt und von ihnen selbst entwickelt und getragen wird. Meine Aufgabe ist es, den Klärungsprozess zu begleiten – nicht, eine bestimmte Lösung anzustreben.

 

Als Mediatorin übernehme ich Verantwortung für den Rahmen, die Struktur des Gesprächs und meine Interventionen. Die Verantwortung für das eigene Erleben, die eigenen Gefühle, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung und die getroffenen Entscheidungen bleibt bei den Beteiligten. Ich kann den Prozess begleiten und Impulse geben – abnehmen kann und will ich ihnen diese Verantwortung nicht.

Sie sind unsicher, ob Mediation für Ihre Situation der passende Weg ist?
Das können wir in einem persönlichen Gespräch gemeinsam klären.

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf.

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