Mediation in Vereine, Gemeinschaften und Gremien

Wenn gemeinsames Engagement     schwierig wird

In Vereinen, Gemeinschaften und Gremien kommen Menschen zusammen, weil sie etwas miteinander verbindet: ein gemeinsames Interesse, eine Aufgabe, ein Ziel oder persönliches Engagement. Gleichzeitig können sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber bestehen, wie Entscheidungen getroffen, Aufgaben verteilt oder Verantwortung übernommen werden soll.

Vielleicht gibt es unterschiedliche Erwartungen zwischen Vorstand und Mitgliedern, innerhalb eines Gremiums oder zwischen Menschen, die verschiedene Aufgaben und Rollen übernehmen. Entscheidungen werden immer wieder infrage gestellt, Zuständigkeiten sind unklar oder es bilden sich Gruppen mit unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie es weitergehen soll.

Manchmal geht es irgendwann nicht mehr nur um die ursprüngliche Sachfrage. Frühere Entscheidungen, persönliche Erfahrungen oder die Art, wie miteinander gesprochen und umgegangen wird, können die weitere Zusammenarbeit beeinflussen.

Dass Menschen ein gemeinsames Anliegen verbindet, bedeutet nicht, dass sie dieselben Vorstellungen davon haben müssen, wie dieses umgesetzt werden soll. Unterschiedliche Sichtweisen auf Verantwortung, Entscheidungen und Zusammenarbeit können nebeneinanderstehen.

Für wen eignet sich Mediation in Vereinen, Gemeinschaften und Gremien?

Mediation kann sinnvoll sein, wenn unterschiedliche Vorstellungen oder Interessen die Zusammenarbeit zunehmend erschweren und Gespräche darüber allein nicht weiterführen.

Sie kann zwischen einzelnen Mitgliedern, innerhalb eines Vorstands oder Gremiums, zwischen verschiedenen Gruppen oder auch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten eingesetzt werden.

Im Mittelpunkt stehen häufig:

  • unterschiedliche Vorstellungen über Ziele und zukünftige Ausrichtung
  • Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • Entscheidungen und Entscheidungsprozesse
  • Zusammenarbeit innerhalb von Vorständen und Gremien
  • Spannungen zwischen einzelnen Mitgliedern oder Gruppen
  • unterschiedliche Erwartungen an Engagement und Beteiligung
  • Kommunikation und Umgang miteinander
  • Veränderungen innerhalb der Gemeinschaft
  • länger bestehende Auseinandersetzungen, die die weitere Zusammenarbeit beeinflussen

Was möchten Sie miteinander klären?

In der Mediation können unterschiedliche Sichtweisen und Interessen herausgearbeitet und offene Fragen gemeinsam geklärt werden. Welche Vereinbarungen daraus entstehen, entscheiden die Beteiligten selbst.

Mediation, Moderation oder Konfliktberatung?

Nicht jede schwierige Situation braucht eine Mediation. Geht es vor allem darum, ein gemeinsames Gespräch, eine Sitzung oder einen Entscheidungsprozess zu strukturieren, kann eine Moderation passender sein. Wenn Sie selbst in einer schwierigen Situation stehen, ohne dass die anderen Beteiligten an einer Mediation teilnehmen, kann eine Konfliktberatung sinnvoll sein.

Auftragsklärung 

Jede Mediation beginnt mit einer Auftragsklärung. Dabei klären wir Auftrag, Beteiligte und Rahmenbedingungen sowie – falls Auftraggebende und Beteiligte nicht identisch sind – Vertraulichkeit und mögliche Rückmeldungen.

Co-Mediation bei mehreren Beteiligten

Bei vier oder mehr Beteiligten arbeite ich grundsätzlich in Co-Mediation. So können wir unterschiedliche Beteiligte und Dynamiken aufmerksam im Blick behalten und den Prozess gemeinsam strukturieren.

Sie sind unsicher, ob Mediation für Ihre Situation der passende Weg ist?
Das können wir in einem persönlichen Gespräch gemeinsam klären.

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf.

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